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NATIONALE UND INTERNATIONALE BEDEUTUNG


In den meisten europäischen Ländern und auch weltweit bestehen strenge gesetzliche Vorschriften für die Berufsausübung von Architekten, Ingenieuren und Technikern. Die Zulassung wird von Schulabschlüssen oder der Aufnahme in Standesorganisationen abhängig gemacht. (z.B. Architekten-Kammern). In der Conférence Suisse des architectes (CSA) haben die Trägerverbände SIA, BSA und FSAI in enger Zusammenarbeit mit dem REG den Entwurf zu einem Architektengesetz geschaffen, welches zur Positionierung der Schweizer Architekten im internationalen Vergleich beitragen soll. Gleichzeitig ist vorgesehen, die Führung der künftigen Schweizerischen Architektenkammer dem REG zu übertragen.

In der Europäischen Union EU bestehen Direktiven, welche die gegenseitige Anerkennung von Diplomen innerhalb der EU regeln. In den abgeschlossenen bilateralen Verträgen mit der Schweiz ist beispielsweise bezüglich der Architekten festgelegt, dass die ETH, die EPF die IAUG und die USI anerkannt werden. Die Eintragung im REG A wird ausdrücklich als gleichwertig anerkannt, nicht aber die Diplome von FH und HTL, bzw. die Eintragung im REG B. Das REG hat nun in einem speziellen Reglement, welches am 01.10.2003 in Kraft getreten ist, die Eintragung von FH-Diplomen in das REG A geregelt.

Das REG hat auch eine bedeutende Funktion in der Dachorganisation der Europäischen Ingenieurverbände FEANI. Für Schweizer Bewerber ist zur Aufnahme in das FEANI-Register der Ingenieure, bzw. die Verleihung des Titels «EUR ING» der Eintrag im REG A oder im REG B Voraussetzung.

Die Schweizerischen Techniker TS, die sich beim Europäischen Verband höherer Berufe des Ingenieurwesens und der Technik EurEta mit dem Titel «Ing. EurEta» registrieren lassen wollen, müssen sich dafür zuerst im REG C eintragen lassen. Das Präsidium von EurEta ist seit 1995 in der Schweiz und hat seinen formellen Sitz beim REG.


Zürich, 1. Februar 2007

Giuliano Anastasi
Präsident